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CS-002, anonymisierte Case StudyNachweiseSonderbau · Oberbayern

Brandschutznachweis für ein Hotel in Oberbayern: Sicherheit im Bestand prüfen und optimieren

Ein inhabergeführtes Hotel in Oberbayern, über Jahre mehrfach umgebaut und erweitert: Die Betreiber wollten wissen, wo ihr Haus beim Brandschutz steht. Diese Case Study zeigt, wie wir den Bestand nach BayBO und Beherbergungsstättenverordnung bewertet und die Sicherheit der Gäste ohne aufwändigen Umbau verbessert haben.

Case Study lesen 3 Min. Lesezeit
Symbolbild Hotelflur mit Fluchtwegkennzeichnung

Das Projekt in Zahlen

  • Gastbetten – Beherbergungsstätte nach BStättV
  • Prüfbereiche systematisch bewertet
  • GebäudetypSonderbau
  • OrtOberbayern, Bayern
  • Jahr2026
  • LeistungNachweise
  • Lesezeit3 Min.
  • BauherrVertraulich

Auf einen Blick

  1. Herausforderung

    Gewachsenes Bestandshotel mit mehr als 12 Gastbetten – Sonderbau mit erhöhten Brandschutzanforderungen.

  2. Lösung

    Begehung, systematische Bewertung, Prüfung des Bestandsschutzes und gezielte Kompensation statt Umbau.

  3. Ergebnis

    Mehr Gästesicherheit ohne aufwändigen Umbau und eine solide Grundlage für künftige Umbauten.

Die Aufgabe: Ein gewachsenes Hotel auf den Prüfstand stellen

Das Hotel wurde über die Jahre mehrfach umgebaut und erweitert. Die Betreiber wollten wissen, wo ihr Haus beim Brandschutz steht und wo es Verbesserungspotenzial gibt. Ihr Ziel: die Sicherheit von Gästen und Mitarbeitern langfristig gewährleisten.

Mit mehr als 12 Gastbetten gilt das Hotel in Bayern als Beherbergungsstätte im Sinne der BStättV und damit als Sonderbau. Für einen Brandschutznachweis im Hotel bedeutet das deutlich höhere Anforderungen als bei einem Wohngebäude.

  • Region

    Oberbayern

  • Objekt

    Inhabergeführtes Hotel im Bestand

  • Einstufung

    Beherbergungsstätte, Sonderbau nach BayBO

  • Leistung

    Brandschutznachweis für ein Bestandsgebäude

Unsere Lösung: Brandschutz im Bestand mit Augenmaß

Nach einer Begehung haben wir den Bestand systematisch bewertet:

  1. Schritt 1

    Begehung und Bestandsaufnahme

    Wir haben das Haus vor Ort begangen und Bauteile, Treppenraum, Flure, Rettungswege, Anlagentechnik und die Möglichkeiten der Feuerwehr systematisch bewertet.

  2. Schritt 2

    Stärken des Bestands erkennen

    Vieles war bereits gut umgesetzt, etwa der Treppenraum mit direktem Ausgang ins Freie und Entrauchung, die Sicherheitsbeleuchtung und kurze Rettungswege gemäß Beherbergungsstättenverordnung.

  3. Schritt 3

    Bestandsschutz prüfen, gezielt kompensieren

    Wo das Gebäude nicht dem heutigen Stand entspricht, haben wir den Bestandsschutz sauber geprüft und gezielte Kompensationsmaßnahmen entwickelt.

Kompensation statt Umbau: funkvernetzte Rauchwarnmelder

Ein Beispiel für die entwickelten Kompensationsmaßnahmen sind funkvernetzte Rauchwarnmelder im gesamten Haus. Sie alarmieren bei Rauch alle Bereiche gleichzeitig und ermöglichen eine schnelle Evakuierung, ohne aufwändigen Umbau.

Das Ergebnis

Die Betreiber haben einen klaren Überblick über den Brandschutz ihres Hotels und eine wirksame, wirtschaftliche Lösung zur Verbesserung der Gästesicherheit. Für künftige Umbauten liegt eine solide Planungsgrundlage vor.

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